Aktuelle Beiträge aus meinem Blog ...

10.02.2019
imakeyoufaster.com
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Was hat das jetzt mit Triathlon(Training) zu tun? Ganz einfach - der Ausspruch von Maslow beschreibt, dass wenn man gut vertraut ist mit einem Werkzeug, man versucht ist, dieses auch immer und in jeder Situation anzuwenden, egal ob hier vielleicht ein anderes Werkzeug besser geeignet wäre.    Der Transfer zum Triathlon ist für mich auf zwei Ebenen gegeben. In erster Linie auf der Ebene des Trainers, der sich trotz aller Spezialisierung und Ausbildung immer gewahr sein muss, das ein Trainingskonzept mit dem er sich gut auskennt und das für den einen Athleten super funktioniert, nicht unbedingt auch alle anderen Athleten zum Erfolg führen muss. Klar gibt es Trainingsgrundlagen die "Allgemeingültigkeit" besitzen, aber der Teufel steckt wie immer im Detail! Hier gilt es dann, um in dem Bild zu bleiben, situativ zu schauen was der bestenfalls über die Jahre angeeignete Werkzeugkasten so hergibt, um an den richtigen Stellschrauben mit dem richtigen Werkzeug drehen zu können.     Aber auch als Athlet läuft man nicht selten Gefahr die eigene Leistungsentwicklung, aus welchen Gründen auch immer (Zeitbudget, Wissen, Besserwissen von Trainingskollegen, etc. ) unreflektiert immer mit dem gleichen Hammer zu begegnen.  Das können die üblichen Mantras "Viel hilft viel!" oder auch "Wenn es nicht weh tut, war es kein Training!" sein, häufig aber auch die zu starke Konzentration auf die Dinge, die man schon kann. Da werden lieber noch 150km auf dem Rad abgespult, als auch nur 15min. in Athletiktraining zu investieren, oder die Technikteile beim Schwimmen gerne mal in GA2 absolviert um hintendran noch schnell 300 extra zu schwimmen, weil ... viel hilft ja viel, unter 30er Schnitt geht garnicht ... ihr wisst was ich meine! Trainer wie Athlet sind also immer wieder gefordert, den Blick über den Tellerrand zu wagen und sich im Sinne einer umfassenden Trainingsgestaltung bzw. eines kompletten Athleten einen gut sortierten Werkzeugkasten anzueigenen, der Sie in die Lage versetzt, individuell und situativ auf  Entwicklungen und veränderte Rahmenbedingungen reagieren zu können.
05.04.2018
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Wenn man sich viel vorgenommen hat für die Saison, man ordentlich im Training steht und zuversichtlich ist, dass das ein geiles Jahr  wird trifft es einen meist umso heftiger, wenn unvorhergesehene Dinge auf einmal wie Kai aus der Kiste springen und einem aus dem Flow holen. Sei es eine Grippe die einfach nicht weggehen will, seien es familiäre Dinge die geklärt werden wollen, oder auch der Job der auf einmal verdammt mehr Aufmerksamkeit erfordert. Jetzt die sprichwörtlichen 120%  und mehr zu geben, um alles unter einen Hut zu bekommen, führt langfristig nicht zum Erfolg. Dauerhaft über seinem Leistungsvermögen zu agieren, also mehr als 100% zu leisten ist weder möglich noch gut für die Balance, die Seele, das Glück, den Spass und vieles mehr im Leben. Es heißt nicht umsonst "In der Ruhe liegt die Kraft!"   Ich vertraue in solchen Situationen darauf, dass alles seine Zeit hat und nichts ewig dauert! Das ist zugegebenermaßen nicht immer einfach, da ich im Grunde auch gerne ungeduldig bin, aber es lohnt sich. Außerdem kann ich die Entwicklungen zumindest ein Stück weit beeinflussen. Aber auch das ist nicht einfach, da solche Überlegungen meist Fragen wie „Was ist mir wichtig? Was motiviert mich? Bin ich in der Lage Nein zu sagen? ...„ nach sich ziehen.    Also erledige ich die Dinge die jetzt wichtig sind für mein Leben und vertraue darauf, dass sich alles andere entsprechend zum Besten zusammenfügen wird! Ich kann sowieso nur jetzt agieren und tun was möglich ist. Was morgen kommt und wichtig ist, weiß ja sowieso niemand so genau ;-)   Ich wünsche Euch entsprechend viel Vertrauen in Eure Fähigkeiten, Eure Entscheidungen und eine weitere tolle Saisonvorbereitung und bestmögliche Ergebnisse im Hinblick auf Eure Ziele!  
30.12.2017
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Wie einfach doch alles sein könnte. Man bekommt den Plan vom Coach, arbeitet ihn ab und die Garmin (oder Polar, oder Suunto oder...) zeichnet alles auf und schickt die Daten zur jeweiligen Trainingsplattform und fertig ist die Laube. Der Trainer hat alle Daten, inklusive bestenfalls Splitzeiten, Wattwerten, Herzfrequenzkurven und was nicht allem. Kein Pflegeaufwand mehr für die Dokumentation und förmlich in Echtzeit wird alles erledigt und zurückgemeldet - Was will man mehr?!  Ich als Trainer möchte vor allem, dass sich meine Sportler mit Ihrem Training befassen. Nicht nur das reine Abarbeiten ist mir hier wichtig, sondern auch das WIE! Dazu zählen für mich natürlich die o.g. Zahlen, aber halt vor allem auch die Rückmeldung wie das Training war. Neben einer Einschätzung zum Belastungsgrad z.B. anhand der Borg Skala geht es auch darum, ob die Einheit "gut von der Hand" ging oder ob es Besonderheiten gab? Hat der Athlet sich vielleicht vorher schon schlapp gefühlt oder einen harten Tag gehabt weil Job oder Familie ihn in Atem hält, oder hat er sich in der Einheit voll abgeschossen, obwohl die eigentlich "garnicht so hart war"? Mmmh mag da mancher sagen, aber steht doch alles im Plan. Rekom und GA1 Einheiten sind locker, GA1-2 und GA2 Einheiten sind hart und alles darüber hinaus wird sehr sehr hart?!?  Nun ist es aber so, dass Trainingsbelastung aus der Summe der Einheiten und dem Aufeinanderfolgen von bestimmten Einheiten sowie dem gesamten Belastungsumfeld entsteht. Da kann auch mal ein 30min. GA1 Lauf als hart empfunden werden, weil die Vorbelastungen entsprechend waren.  Und genau das sind die wichtigen Botschaften, die keine Uhr der Welt (auch nicht auf Basis von Herfrequenzvariabillität, Schlafqualität, Stressfaktoren etc.) wirklich erfassen und erst recht nicht beschreiben kann.  Daher ist es mir wichtig, dass meine Athleten neben der reinen Dokumentation der Trainingswerte auch bestenfalls immer eine kurze Bemerkung hinterlassen wie es war, zumindest wenn es Besonderheiten gab.  Dies führt letztlich ja auch dazu, dass der Athlet die Einheit reflektiert und für sich in einen Gesamtkontext setzen kann. Habe ich das Programm gut erldigen können, war es viel zu leicht oder habe ich  mir schwer getan. Auf dieser Basis kann dann die weitere Trainingsplanung zusammen mit dem Trainer entsprechend gestaltet werden.   Abgesehen davon freue ich mich natürlich auch über Usabilty bei der Dokumentation und finde es auch praktisch wenn es automatische Imports gibt. Aber das ist halt nicht alles und es muss immer auch die Möglichkeit geben, manuell zu dokumentieren und kommunizieren.   

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